NOCHMAL EIN WORT VORWEG!!!

Der Titel des Blogs "Strassenhunde" sagt ja schon, worum es hier geht. In diesem Blog werde ich alles schonungslos zeigen, was für unsägliches Leiden Strassenhunde ertragen. Wer ein dreckiger Feigling ist, wird jetzt sagen "Ich kann soetwas nicht sehen" oder "Ich hab schwache Nerven", aber dabei ist jeder von uns in diese Sache verwickelt. Klar, wer mit dem Gewissen, das ER, nur Er alleine durch sein verschulden tausende Hunde auf dem Gewissen hat, weiterleben kann, schliesst jetzt einfach diesen Blog. Ich hoffe das folgende wird euch mal die Augen öffnen!!!!!

21.7.07 22:45, kommentieren

Von dem Hund an den Menschen

Vielleicht können diese Zeilen so manches Tierleid verhindern.

10 Bitten eines Hundes an die Menschen!

* Mein Leben dauert zehn bis fünfzehn Jahre. Jede Trennung von dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, bevor du mich anschaffst.
* Gib mir Zeit zu verstehen, was du von mir verlangst.
* Pflanze Vertrauen in mich, ich lebe davon.
* Zürne mir nie lange und sperre mich nicht zur Strafe ein! Du hast deine Arbeit, dein Vergnügen, deine Freunde. Ich habe nur dich.
* Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch deine Worte nicht ganz verstehe, so doch deine Stimme, die sich an mich wendet.
* Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie.
* Bedenke, eh du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich es aber nicht tue.
* Ehe du mich der Arbeit "unwillig, bockig oder faul" schiltst, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich der Sonne zu lange ausgesetzt oder habe ich ein verbrauchtes Herz.
* Kümmere dich um mich, wenn ich alt werde - auch du wirst einmal alt sein.
* Geh jeden schweren Gang mit mir. Sag nie:" Ich kann sowas nicht sehen." oder: "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen."

Alles ist leicht für mich - mit DIR! Vielen Dank!

21.7.07 21:50, kommentieren

Sieh mich an, und sag, was ich dir getan habe!!!

21.7.07 21:47, kommentieren

Mensch, gedenke deiner Taten!!!

21.7.07 21:43, kommentieren

Zitate

Das Wenige, was Du tun kannst, ist viel, wenn Du nur Schmerz, Angst und Weh von einem Wesen nimmst.
(Albert Schweitzer)

Der Hund vergisst den einzigen Bissen nie, und wirfst Du ihm auch hundert Steine nach.
(Scheich Sa'da)

Haben Tiere eine Seele und Gefühle" kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
(Eugen Drewermann)

21.7.07 17:29, kommentieren

LEBEN UND TOT

Leben und Tod eines Hundes, der nicht begriffen hat und auch nichts
begreifen kann.  
Ich öffnete meine Augen und sehe meine Mama die warm ist und dicke Zitzen
hat. Ich spiele mit meinen Brüdern und Schwestern, wir spielen, knurren und
beißen einander, und haben viel Spaß.
Ich bin glücklich. Ich kann schon springen und bellen, wenn fremde Leute
kommen die mich auf den Arm nehmen und mich mitnehmen nach Hause.
Alles riecht fremd dort und ich fühle mich nicht heimisch, aber die Kinder
lehren mich allerlei wilde Spielchen, und das liebe ich. Ich darf in ihre
Pantoffeln beißen und auf ihrem Bett liegen um mit ihnen dort zu spielen.
Die ganze Familie lacht, wenn ich in die Ärmel beiße und schrecklich knurre.

Im Garten jagen wir hintereinander her und ich darf in ihre Beine beißen.
Ich darf alles tun was ich will, sie lachen, wenn ich sie anspringe und ich
bin glücklich.
Ich bekomme neue Zähne und werde groß und stark. Wenn ich sie jetzt
anspringe, fallen sie manchmal um und weinen und dann sind die großen
Menschen böse zu mir und schreien. Wenn ich jetzt einen herrlich riechenden
Pantoffel finde und diesen zerbeiße, nehmen sie ihn weg und schlagen mich
damit und schreien. Wenn sie mich vom Bett herunterholen und ich knurre sie
an, denn ich darf doch dort schlafen, schreien sie wieder und jagen mich in
den Garten. Ich darf nicht mehr in das Haus und nicht mehr mit den Kindern
spielen. Sie schließen mich in einen Käfig. Ich bin unglücklich. Ich
verstehe nicht was mir passiert. Ich jammere, ich belle und ich möchte bei
meinen Menschen sein. Ich werde verrückt. Wenn ich jemand aus dem Haus
kommen sehe, hoffe ich, sie kommen um mich zu holen und ich belle. Da
schreien die Menschen und schütten Wasser nach mir.
Ich bin Tage und Wochen im Käfig, ich habe es warm und ich habe es kalt.
Warum sitze ich hier?
Ich will heraus, ich will nicht allein sein. Ich belle und jammere. Ich bin
unglücklich.
Jetzt sitze ich in einem fremden Käfig, zwischen anderen Käfigen mit vielen
Hunden. Wir jammern und manchmal kommen Menschen um uns anzusehen. Ich
vertraue niemand mehr und ich sitze hinten in meinem Käfig und weigere mich,
jemanden anzuschauen. Nie bleiben sie vor meinem Käfig stehen. Ich bleibe
hier sitzen. Warum sitze ich hier? Ich will heraus, ich will nicht allein
sein. Ich belle und jammere und bin unglücklich.
Da kommt ein Mann mit einer Leine und einem Halsband - möchte er etwa mich
haben? Er nimmt mich mit durch viele Gänge in ein Zimmer, wo es fremd
riecht. Er nimmt eine Leine und bindet mir meine Schnauze zu. Warum macht er
das, ich habe doch nicht die Absicht zu beißen? Er nimmt mich in seinen Arm
- will er doch freundlich sein? Au - was macht er jetzt, er steckt etwas in
mein Fell. Ich kann meine Augen nicht mehr offen halten. Ich schließe sie,
ich schlafe. Ich höre auf traurig zu sein, weil ich allein bin. Ich höre auf
mich zu fragen, was es war, was die Menschen von mir wollten.  
Ich schlafe, und niemand tut mir mehr weh, niemand schreit mit mir.
Wenn nur jeder, der züchtet und Welpen an Leute verkauft oder vermittelt,
die keine Ahnung von der Natur und vor allem von der Verantwortung haben,
die man als Hundebesitzer übernimmt, daran denken und den Leuten vermitteln
würden, daß man ja Mutterstelle an dem Hundekind übernimmt, ihm beibringen
muß, mit der Welt zurechtzukommen, mit ihm kommunizieren muß, wenn also
jeder, den es betrifft, sich immer wieder an diese leider immer
wiederkehrende Geschichte erinnern würde, könnte man so vieles gegen diese
Hundeschicksale tun.

21.7.07 16:38, kommentieren

Das dus weisst, ich bin noch nicht tot!

21.7.07 16:34, kommentieren