Tötung der Strassenhunde
Ein Bericht des Tierschutzvereins "Tierhilfe Süden e.V."

Das grausame Töten der Strassenhunde geht in eine noch nie da gewesene Phase. Der Bürgermeister von Sofia, Stefan Sofianski, hat angeordnet, auch die von dem dort tätigen Tierschutzverein TIERHILFE SÜDEN e.V. mit deutschen Spendengeldern kastrierten, geimpften und markierten Hunde einzufangen und zu töten.
Obwohl er versprochen hat, dies nicht zu tun! Das ist eine unglaubliche Provokation gegenüber ausländischen Hilfsorganisationen.

Das Einfangen

Mit dem Blasrohr, in dem eine Betäubungsspritze ist, werden die Tiere betäubt, auf einen Lastwagen geladen und kommen dann in das berüchtigte Tötungslager in Sofia "Lozenec". Dort werden sie.... wir sagen es Ihnen nicht, wie grausam sie getötet werden, sonst können Sie nicht schlafen.

Am 4.2.2003 wurde eine Anordnung vom Bürgermeister Stefan Sofianski an alle Regionalgemeinden in Sofia geschickt, über Strafe in Höhe von 1.000 bis 10.000 Leva/ DM für Leute, die Hunde und Katzen in den Eingängen ihrer Wohnblocks, Keller der Wohnblocks und dazugehörigen Räumen beherbergen! Wie schon mitgeteilt, wurden die Leute, welche Hunde von "Lozenec" herauskaufen mit 500 Leva ( 500,- DM) bestraft, wenn sie diese wieder auf der Strasse freilaufen lassen. Alle Leute die Hunde von "Lozenec" (Tötungslager) herauskaufen, werden in der Regionalgemeinde registriert und von Vertretern der Gemeinden kontrolliert, ob sie die Hunde zu Hause behalten.

Wer verdient am Töten der Hunde?

Wir wissen auch, dass einige (uns bekannte) Personen in Sofia an den Fellen, an dem Fleisch und an den Tötungen der Hunde mitverdienen!! Die Felle sind wasserdicht, weiches Leder und daher sehr begehrt bei allen Designern dieser Welt! Das Fleisch der Hunde kommt in eine Abdeckerei in Plovdiv, deren Besitzer die Frau des dortigen Bürgermeisters ist.....! Der Stadtrat genehmigt jedes Jahr hohe Summen zum Töten der Streuner.

Wohin gehen alle diese Gelder?

Bitten Sie die internationalen Tierschützer und Organisationen uns zu helfen, wir sind sehr verzweifelt. Protestieren sie beim Bürgermeister der Stadt Sofia, Herrn Stefan Sofianski. Drohen Sie mit Urlaubsboykott. Drücken Sie Ihre Verachtung aus, über ein Land, das der EU beitreten will und solch' barbarische, unethische, unmoralische und widerliche Tötungen von wehrlosen Lebewesen zulässt.

 

21.7.07 16:02

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